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Heizöl News

Von Montag-Freitag erfahren Sie hier, welche aktuellen Geschehnisse derzeit Einfluss am Rohölmarkt sowie die Börse nehmen. Dies können beispielsweise politische Entscheidungen sein, aber auch wirtschaftliche Ereignisse oder Naturgewalten können den Preis verändern. Durch die kurzen Meldungen erhalten Sie einen schnellen Überblick über die aktuelle Lage. Mehr über die Einflussfaktoren erfahren Sie auch in unserer Rubrik Heizölpreise.

 
 

OPEC-Produktionsrückgang im Februar

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Eine Umfrage unter Analysten ergab, dass diese für den Februar im Schnitt von einem Rückgang der Ölförderung um knapp 900.000 B/T ausgehen

Dies wäre der erste Rückgang der OPEC-Produktion seit Juni 2020, als sich die Interessenvereinigung dazu entschied, der Corona-Krise mit starken Kürzungen entgegenzutreten.
Ein Großteil der Produktionsreduzierungen fällt auf Saudi-Arabien zurück, wobei hier nur deutlich wird, was Riad ohnehin beim letzten OPEC+ Meeting angekündigt hat. Neben kleineren Produktionsrückgängen anderer Teilnehmer ist es so vor allem die freiwillige Kürzung der Saudis, welche den Bärenanteil des hier beschriebenen Rückgangs ausmacht und seit Monaten maßgeblich für die Stabilität der Preise verantwortlich gemacht wird.
In Zahlen ausgedrückt hielt die die OPEC für den Februar ihre eigenen Kürzungsvorgaben um 121 Prozent ein. Im Januar lag diese Quote noch bei 103 Prozent.

Nachfrageerholung deutet sich an

Mit Blick auf die global laufenden Impfkampagnen, die Konjunkturprogramme wichtiger westlicher Länder sowie der ungebrochenen Nachfrage des asiatischen Raumes deutet sich eine langfristige Erholung der Ölnachfrage immer weiter an. Analysten von Goldman Sachs zufolge gibt es derzeit ein massives Angebotsdefizit von ca. 2 Mio. B/T. Eine Rücknahme der OPEC+ eigenen Kürzungen ließe sich den Experten zufolge ohne große Gefahr auf zu stark fallende Preise umsetzen.
Abzuwarten bleibt jedoch, in welchem Zeitraum eine Erhöhung der Förderung stattfinden wird. Die OPEC+ Vollversammlung am Donnerstag wird wohl erste Anhaltspunkte für einen Fahrplan des Kartells geben, mit allzu großer Einigkeit ist aufgrund der vielen aufeinandertreffenden Eigeninteressen jedoch nicht auf Anhieb zu rechnen.

Spannung bei US-Bestandsdaten

Die Welt blickt gespannt auf die diese Woche erscheinenden Bestandsdaten der USA. Im Fokus steht hierbei, ob und wie stark sich die von der Kältewelle gebeutelte Ölindustrie bereits erholen konnte. Den Ankündigungen der letzten Woche zufolge sollte es bereits in einem Großteil der Anlagen wieder einen Normalbetrieb geben.

Notierungen

ICE Gasoil März handelte zuletzt bei 512,25 Dollar, -14,50 Dollar. ICE Brent handelt bei 63,03 Dollar, und somit -0,66 Dollar zu Schluss Montag. ICE WTI handelt momentan bei 60,03 Dollar.

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