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Heizöl News

Von Montag-Freitag erfahren Sie hier, welche aktuellen Geschehnisse derzeit Einfluss am Rohölmarkt sowie die Börse nehmen. Dies können beispielsweise politische Entscheidungen sein, aber auch wirtschaftliche Ereignisse oder Naturgewalten können den Preis verändern. Durch die kurzen Meldungen erhalten Sie einen schnellen Überblick über die aktuelle Lage. Mehr über die Einflussfaktoren erfahren Sie auch in unserer Rubrik Heizölpreise.

 
 

API vermeldet starke Rohölaufbauten

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Der gestern veröffentlichte Bericht des API zeigte, ähnlich wie in der Vorwoche, einen großen Aufbau bei den Rohölvorräten der USA.

Der wöchentlich veröffentlichte Bericht des US-amerikanischen Interessenverbandes API zeigte gestern erneut starke Aufbauten im Bereich des Rohöls an. Doch mit +12,8 Mio. Barrel lagen sie diesesmal weit über dem vorab prognostizierten Wert von +0,7 Mio. Barrel.
Und auch die Abbauten bei Benzin und Destillaten, zu denen unter anderem Heizöl und Diesel zählen, sind höher ausgefallen als zuvor geschätzt. Vor allem die Benzinbestände deuten mit ihrem starken Rückgang auf eine steigende Nachfrage hin, werden doch in den USA mit den immer weiter voranschreitenden Impfungkampagnen mehr und mehr Lockdowns wieder aufgehoben.
Nicht außer Acht zu lassen ist jedoch, dass die Auswirkungen der vergangenen Unwetter weiterhin für Verzerrungen in den Bestandsdaten sorgen. Vermutlich wird es noch einige Wochen dauern bis sich die Lage wieder vollständig normalisiert.
Im Laufe des Tages wird bezüglich einer vollständigen Übersicht mit den Daten des DOE gerechnet. Diese geben nicht nur Aufschluss über die aktuelle Raffinerieauslastung und die US-Rohölproduktion sondern auch über Exporte sowie Importe.

EIA senkt Nachfrageprognosen

Die Bundesbehörde EIA hat derweil die Prognosen für die weltweite Ölnachfrage nach unten korrigiert. Ihrem ebenfalls gestern veröffentlichten Monatsbericht ist zu entnehmen, dass für dieses und auch das nächste Jahr nun doch kein so starkes Wachstum erwartet wird, wie noch im letzten Monat prophezeit. Doch auch die globale Ölproduktion wird den Angaben zufolge geringer eingeschätzt als noch im Februar. Erst 2022 wird wieder mit einer Dauerhaften Erholung der Gesamtsituation gerechnet.
Der weltweite Verbrauch soll nach Schätzungen der EIA mit 97,5 Mio. B/T im laufenden Jahr einer Produktion von 97,1 Mio. B/T gegenüberstehen, sodass mit einer Versorgungsknappheit von 0,4 Mio. B/T gerechnet werden muss.

Notierungen

ICE Gasoil März handelte zuletzt bei 530,25 Dollar, -7,50 Dollar. ICE Brent handelt bei 66,52 Dollar, und damit -1,00 Dollar zum Schluss Dienstag. ICE WTI liegt momentan bei 63,69 Dollar.

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