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Heizöl News

Von Montag-Freitag erfahren Sie hier, welche aktuellen Geschehnisse derzeit Einfluss am Rohölmarkt sowie die Börse nehmen. Dies können beispielsweise politische Entscheidungen sein, aber auch wirtschaftliche Ereignisse oder Naturgewalten können den Preis verändern. Durch die kurzen Meldungen erhalten Sie einen schnellen Überblick über die aktuelle Lage. Mehr über die Einflussfaktoren erfahren Sie auch in unserer Rubrik Heizölpreise.

 
 

Erneut wird mit hohen US-Rohölbeständen gerechnet

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Nachdem die US-Ölproduktion, insbesondere der Raffineriesektor, von der Kältewelle Mitte Februar in Mitleidenschaft gezogen wurde, rechnen Analysten erneut mit einem Anstieg der Rohölbestände

Vor dem plötzlichen Wintereinbruch lagen die Bestände wieder annähernd auf dem Niveau von Mitte März 2020, der Zeit vor dem coronabedingten Nachfrageeinbruch. Nun steuert man bereits die vierte Woche in Folge neuen Aufbauten entgegen, während die Raffinerieproduktion noch immer auf ihre vollständige Instandsetzung wartet.
So wird zwar mit einem Anstieg der Raffinerieauslastung auf 74 Prozent gerechnet, jedoch wären das weiterhin 9 Prozent unter dem Niveau, welches vor den eisigen Temperaturen registriert werden konnte. Dementsprechend gehen die Prognosen bezüglich Benzins und Destillaten erneut von einem Rückgang aus.

Brent zeigt sich weiterhin preisstabil

Nachdem Die Nordseesorte Brent vergangene Woche kurzzeitig über der 71 Dollar Marke lag, pendelt sie sich im Moment knapp unter 70 Dollar ein. Die geopolitischen Spannungen im nahen Osten, sowie die Förderpolitik der OPEC+ verhindern wohl auch weiterhin ein weiteres absinken des Preises.
Aktuelle Daten aus China lassen derweil Spekulationen über eine Fortsetzung der konjunkturellen Erholung des zweitgrößten Ölkonsumenten der Welt zu. So erweist sich China noch immer als Motor der Weltwirtschaft, heraus aus der Corona-Krise.

Impfstopps dämpfen Hoffnung auf schnelle wirtschaftliche Erholung

Die ohnehin schon schleppend verlaufenden Impfprogramme Europas bekamen in den letzten Tagen einen erneuten Dämpfer verpasst. Nachdem Länder wie Dänemark und Frankreich bereits vor einigen Tagen die Nutzung des Impfstoffes von AstraZeneca untersagten, folgte gestern auch Deutschland und stellte die Vergabe des Vakzins kurzerhand ein. Grund dafür sind vermehrt aufgetretene Thrombosen einer besonders seltenen Form. Bei den knapp 1,6 Millionen Impfungen mit dem AstraZeneca-Produkt gab es bislang sieben berichtete Fälle mit besagter Thrombose, welche mit dem Impfstoff in Verbindung stehen könnten. Der Stopp wird die Impfkampagne um ungefähr einen Monat zurückwerfen, sagen Experten.
Eine Erholung der Wirtschaft und der damit verbundenen Ölnachfrage rückt so wieder etwas weiter in die Ferne.

Notierungen

ICE Gasoil April handelte zuletzt bei 539,75 Dollar, -4,25 Dollar. ICE Brent handelt bei 68,30 Dollar, und somit -0,58 Dollar zum Schluss Montag. ICE WTI handelt momentan bei 64,79 Dollar.

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