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Heizöl News

Von Montag-Freitag erfahren Sie hier, welche aktuellen Geschehnisse derzeit Einfluss am Rohölmarkt sowie die Börse nehmen. Dies können beispielsweise politische Entscheidungen sein, aber auch wirtschaftliche Ereignisse oder Naturgewalten können den Preis verändern. Durch die kurzen Meldungen erhalten Sie einen schnellen Überblick über die aktuelle Lage. Mehr über die Einflussfaktoren erfahren Sie auch in unserer Rubrik Heizölpreise.

 
 

USA fördern wieder mehr Öl

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Der aktuelle Bericht des US-amerikanischen Energieministeriums weist eine erhöhte Ölproduktion der amerikanischen Förderanlagen aus

Es scheint, als würde sich die US-Ölproduktion langsam wieder etwas zu erholen. Das DOE meldete am Mittwoch einen erneuten Anstieg der landesweiten Förderung um 0,1 auf 11,4 Mio. B/T. Dies ist so viel wie seit 14 Monaten nicht mehr. Auch wenn der Aufwärtstrend deutlich langsamer verläuft als der damalige Abwärtstrend, so ist eine Tendenz klar erkennbar: die Förderung stieg innerhalb der vergangenen sechs Wochen an.
Grund dafür ist unter anderem die US-Schieferölindustrie. Laut des Energieunternehmens Diamondback Energy liegt dies vor allem an einer Optimierung der Produktionsprozesse. Es wird interessant sein zu sehen, ob dies der Beginn eines Comebacks der US-Ölförderung ist, welche von der Coronakrise besonders hart getroffen wurde.

OPEC-Monatsbericht meldet steigendes Angebot des Kartells

Der neue Monatsbericht der OPEC meldet für den Juni eine Anhebung der Förderung um 590.000 B/T. Da die Quoten zuletzt erneut angehoben wurden ist für den Juli mit einer weiteren Steigerung zu rechnen.
Aus Kreisen der OPEC+ ist derweil zu hören, dass nach dem möglichen Kompromiss zwischen Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten nun auch andere Mitgliedsstaaten eine Sonderstellung innerhalb der Allianz anstreben. Insbesondere der Irak scheint Interesse daran zu haben seine Quoten ebenfalls nach oben anzupassen. Durch die momentan hohen Preise besteht ohnehin die Gefahr, dass die Länder sich nicht an die gegebenen Vereinbarungen halten könnten und mehr fördern als erlaubt. Je höher die Preise, desto größer ist der Einkommensverlust bei einem Verzicht auf mögliche Produktionsmengen.

Atomabkommen mit dem Iran angeblich fast final

Die laufenden Verhandlungen sollen aufgrund der kürzlich abgehaltenen Präsidentschaftswahlen und der nun kommenden Amtseinführung des Siegers Ebrahim Raisi erst Mitte August fortgesetzt werden. Das US-Außenministerium sagte, man selbst sei bereit gewesen weiter zu verhandeln, der Iran bat jedoch um mehr Zeit für die Amtsübergabe. Da die USA offiziell nicht an den Gesprächen teilnehmen sah man sich wohl gezwungen den Wünschen nachzukommen.
Von russischer Seite aus gab man nun bekannt, dass das neue Atomabkommen bereits zu 90 Prozent ausgehandelt sei, die übrigen zehn Prozent jedoch sehr brisante Themengebiete behandeln. So stellt sich insbesondere die Frage, wie damit umgegangen werden soll, sollten die USA erneut einseitig aus dem Abkommen austreten. Aktuell sind die USA nicht bereit irgendwelche Garantien zu geben, dass dies in Zukunft ausgeschlossen werden kann.

Notierungen

ICE Gasoil August handelte zuletzt bei 594,00 Dollar, -7,25 Dollar. ICE Brent handelt bei 73,23 Dollar, -0,24 Dollar zum Schluss Donnerstag. ICE WTI handelt bei 71,32 Dollar.

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