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Heizöl News

Von Montag-Freitag erfahren Sie hier, welche aktuellen Geschehnisse derzeit Einfluss am Rohölmarkt sowie die Börse nehmen. Dies können beispielsweise politische Entscheidungen sein, aber auch wirtschaftliche Ereignisse oder Naturgewalten können den Preis verändern. Durch die kurzen Meldungen erhalten Sie einen schnellen Überblick über die aktuelle Lage. Mehr über die Einflussfaktoren erfahren Sie auch in unserer Rubrik Heizölpreise.

 
 

Rezessionsängste und Nachfragesorgen

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Nach wie vor bestimmen Rezessionsängste und Nachfragesorgen die Märkte. Kurzfristig dürfte sich daran nichts ändern.

Notierungen

ICE Gasoil handelte zuletzt bei 1000,25 Dollar. Das sind -8,75 Dollar zum Settlement des Vortages.
ICE Brent handelt momentan bei 94,66 Dollar und damit +0,54 Dollar zum Schluss Donnerstag. ICE WTI handelt derzeit bei 89,18 Dollar.

Rezessionsängste und Nachfragesorgen

Auch diese Woche wurde durch das anhaltende Wechselspiel aus der Angst vor einer globalen Rezession und den Sorgen der Märkte um eine mangelnde Nachfrage bestimmt.
In diesen Kanon stimmte nun auch die Bank of England ein, indem sie gestern im Kampf gegen die hohe Inflation den Leitzins so stark angehoben hat, wie seit 27 Jahren nicht mehr.
Andrew Bailey, Gouverneur der BoE, sagte bei der Pressekonferenz zur Zinssitzung, dass es das oberste Ziel seiner Institution sei, die Inflation wieder auf das angestrebte Ziel von 2 Prozent zurückzubringen. Im Juni lag Verbraucherpreisinflation in Großbritannien bei 9,4 Prozent, bei einer Kerninflation von 5,8 Prozent.
Neben der Zinsanhebung selbst, welche als ein Indikator für eine Rezession allein bereits ausreicht, sprach die Notenbank zusätzlich direkt davon, damit zu rechnen, dass die britische Konjunktur spätestens im letzten Quartal dieses Jahres in eine Rezession rutschen und diese wahrscheinlich vor 2024 nicht hinter sich lassen wird.

Angebotsseite punktet

Während die Nachfrage aufgrund er globalen Situation stark zu schwächeln droht, wirken sich etliche Punkte auf der Angebotsseite nach wie vor bearish aus.
Die libysche Ölproduktion ist in dieser Woche wieder auf ihr normales Produktionsniveau zurückgekehrt. Auch wenn nicht abzusehen ist, wie lange diese Situation anhält, setzt sie die Ölfutures leicht unter Druck.
Zusätzlich wurde gestern bekannt gegeben, dass die Gespräche über ein neues Atomabkommen mit dem Iran wieder aufgenommen werden sollen. Auch hier ist fraglich, ob es zeitnah (oder überhaupt) zu einer Einigung kommen kann. Jedoch bietet die Aussicht, dass der Iran nach Aufhebung der internationalen Sanktionen auf den Ölsektor des Landes große Mengen Öl auf den Weltmarkt bringen kann, ausreichend großes Potenzial, um sich negativ auf die Preise auszuwirken.
Anders sieht es bei der geplanten, sehr geringen Steigerung der OEPC+-Produktion aus: die geplante Förderanhebung von 100.000 B/T für September zeigte keine große Wirkung auf die Märkte. Nach wie vor erscheint es fraglich, ob das Produzentenbündnis überhaupt in der Lage ist, die eigenen, noch so geringen Vorgaben zu erfüllen.

 

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